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Junkersdorf


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Das 10-jährige Jubiläum


Junkersdorf am 12. Dezember 1998 – am alten Kommunbrauhaus qualmte der Schornstein und aus dem dicken Blechrohr quoll dichter Wasser-dampf. Nach 10-jähriger Pause und dreijähriger harter Renovierungsarbeit kochte wieder der erste Sud in der Pfanne.


Junkersdorf am 12.12.2008 – wieder qualmte der Schornstein, nun zum 50. Mal, ein kleines Jubiläum und ein gleichzeitig ein großes, nämlich das 10-jährige Braubestehen des Kommunbrauhauses in Junkersdorf. Unsere 3 Freunde, Axel, Kurt und Lui feierten dies mit über 70 Freunden und Bekannten und vor allem mit den Junkersdorfern Bürgern.

Es begann am Donnerstagabend. Aus dem Brauhaus schien Licht und geschäftiges Treiben war zu hören. Kurti, Seppi, Edgar und der Peter reinigten Pfanne, Rohre und das Kühlschiff, Maisch- und Gärbottich wurden gedämpft. Die neue Schrotmühle erhielt vom Axel ihren festen Stammplatz oberhalb des Maischbottichs um anschließend ihr Debüt zu geben: läppische 7 Zentner Malz schrotete sie in kürzester Zeit und in bester Qualität.

Der Schalander wurde für die bevorstehende Feier hergerichtet. Gegen 1 Uhr wurde es still, aber nicht das gewohnte Schnarchen der müden Krieger war zu hören, sondern sehr melodische Klänge kamen aus dem Brauhaus. Walter Simon sang und spielte auf seiner Gitarre. Oldies, Folk und Rock gab es abwechselnd, unterbrochen nur durch Bierpausen oder tosenden Beifall, alle vier waren begeistert.

Donnerstag Nacht

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So gegen 4:30 waren sich die Brauer schnell einig: in den Schlafsack gehen wir jetzt nicht mehr. Das ursprünglich für 5 Uhr früh angesetzte Brauen wurde vorverlegt.
Jeder wusste was zu tun war: Holz wurde geholt um der Pfanne kräftig einzuheizen, der Läuter-boden wurde eingesetzt und dann wurde mit Lui und Mario eingemaischt.
Es sollte ein besonderer Sud werden, ein Blick nach draußen bestätigte es: ja es war Vollmond - die Nacht der Nächte - die ganze Kraft und Magie des Vollmondes sollte in diesem Sud gebündelt werden.
Dazwischen immer wieder Aufwärmen vor dem Schürloch und ab und zu einen Schluck vom letzten Sud . . . aaah, das tat gut!

Ab und zu schaute ein Junkersdorfer vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Es war ein schöner Brautag, wenn es nur nicht so verdammt nass und kalt gewesen wäre.

. . . . . Willi März, der nette Nachbar ==>

Sud 50!

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Im Laufe des Tages trudelten noch einige Helfer und auch die Gäste so langsam ein. Der Lui mit seiner Conny, Willy und Andy, Jochen Buchelt und Sabine Ismaier, Christoph Gewalt und Michael Schmitt.
Und überall war der Kurt – gleichzeitig natürlich, denn er war Sudführer, Organisator, Sanitäter und Gästebetreuer, die Leber quietschte schon (hielt aber tapfer durch).

Freitag Nachmittag

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Mittlerweile war es Abend geworden und der Schalander bis auf den letzten Platz gefüllt. Alfons Schuhbeck kam nicht, wurde aber durch Max Köppl nicht nur vertreten, sondern übertroffen. Zusammen mit seinem Team zauberte er uns im Spritzenhaus der Junkersdorfer Feuerwehr eine köstliche Rindfleisch-suppe mit Gemüseeinlage, von der heute noch ganz Junkersdorf spricht. Der Sauerbraten mit Wirsching und Rotkraut vom Schoberwirt rollte an und dann die Klöße! Max und Theo hatten sie mit Hingabe geformt um sie anschließend in einem gehopften Biersud gar ziehen zu lassen. Von oben waren vermehrt Stimmen zu hören ….ich kann nicht mehr … bin ich satt, aber unsere Gastgeber waren gnadenlos, denn jetzt wurde der Nachtisch losgeschickt. Edgar und der Peter (die beiden Jubiläumskellner) servierten schon wieder, Lebkuchen-Stracciatella-Eis auf warmer roter Grütze und Waldbeeren, ein Gedicht!

Freitag Nacht

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Junkersdorf in der Blauen Stunde

So waren die Gäste mit "waafen" und Verdauen beschäftigt, bis sie dann um Mitternacht von Müdigkeit geplagt, ihren Heimweg antraten. Und jeder versprach beim 20-jährigen wieder-zukommen.
© PETER ROSS
Fotos: Sabine Ismaier)