Fränkische Braukultur Fränkische Feste Fränkische Kerwa Fränkische Keller Aktivitäten Braugruppen Biersorten Bierwissen BierLiteratur Bierlustig Museen Rund ums Bier Brauen und Zoll Junkersdorf Termine Flohmarkt Werden Sie Mitglied VFFB - Intern
Startseite Rund ums Bier Wussten sie schon . . .

Rund ums Bier


Wussten sie schon . . . Superlativen Zitate & Redensarten Schwarzes Brett

Impressum Kontakt Links Partner

Wussten sie schon . . .


... man Weißbier die Gläser unten anstößt?
Dadurch wird die Hefe nochmals aufgewirbelt, die sich unten am Boden abgesetzt hat. Die Hefe ist ein wichtiger Geschmacksträger. Das Weißbier soll damit besser schmecken.


... dass es überhaupt nichts bringt, bei einem tropfenden Hahn den Tierarzt zu holen?



... die größte Menge Hochzeitsbier im Jahr 1651 in Dresden getrunken wurde,
als Prinz Wilhelm von Oranien die Tochter des Kurfürsten Moritz von Sachsen heiratete. Die Hochzeitsgäste leerten nicht weniger als 1600 Fässer Bier.


... dass Bahnhofsvorsteher sich auch hinter dem Bahnhof aufhalten duerfen?


... dass Raubvögel auch ehrlich erworben sein können?


... dass Alkohol fast genau so viele Kalorien hat wie Fett?

Ein g reiner Alkohol hat 7 kcal. Zum Vergleich: Fett beinhaltet 9 kcal und Kohlenhydrate nur 4 kcal. Dazu kommt, daß Alkohol sogenannte leere Kalorien hat: Er weist einen hohen Energiegehalt, gleichzeitig aber keine nennenswerten essentiellen Nährstoffe auf. Alkohol ist also eine Kalorienbombe und sollte - natürlich nicht nur aus diesen Gründen - in Maßen getrunken werden.


. . . dass alleinstehende Ziegen keinen Bock haben?


. . . dass ein Mutterkorn kein Hausfrauenschnaps ist?


. . . dass Wasser bei 0°C gefriert, auch wenn es draussen noch so heiss ist ?



. . . dass "Probst" kein Trinkspruch unter Geistlichen ist?


. . . dass das Oktoberfest nicht nur in München gefeiert wird?
Gefeiert wird rund um die Erdkugel, in knapp 3000 Orten in gut 100 Staaten.

In Jakarta schunkeln Christen, Hindus und Muslime gemeinsam. Eine Frau im Kopftuch hebt ihren Maßkrug mit Mineralwasser. Die Blasmusiker von Garmisch-Partenkirchen locken in Indonesiens Hauptstadt mit der "Polonaise Blankenese" über 700 Feiernde aus vielen Nationen zum Tanz auf hölzerne Bänke und Parkett. Das Bier in den Krügen schäumt.

In knapp 3000 Orten weltweit wird das Oktoberfest gefeiert: Das Oktoberfest ist einer unserer bedeutendsten Exportartikel für München, ein imagefördernder Faktor rund um den Globus, sagt Gabriele Weishäupl, Tourismus-direktorin der bayerischen Landeshauptstadt und "Wiesn"-Festleiterin.

Ein imagefördernder Faktor aber nicht nur für München. Denn mit Siemens, Porsche, BMW, Mercedes und Volkwagen, Franz Beckenbauer, Steffi Graf und Michael Schuhmacher gehört das Oktoberfest zu den größten Welterfolgen "Made in Germany".

Torte zum Bier
In vielen Ländern geht es beim Oktoberfest nicht nur um Schunkeln, Bier und deutsche Gemütlichkeit, sondern auch um original münchnerisch-bayerisches Brauchtum. Im Dorf Villa General Belgrano in Argentinien verzehrt mancher in Dirndl oder Lederhose zwar Schwarzwälder Kirschtorte zum Bier, was zumindest etwas ungewöhnlich anmutet. Aber dennoch kommen die Deutsch-Argentinier in ihrem Dorf mit ihrer "Wiesn" ganz gut an die Traditionen des Originals heran. Musik, Trachten und Tänze seien sogar fast schöner, meint ein Gast aus Alemania. "Hier tanzt das ganze Dorf. In München schunkeln die meisten doch nur."


. . . dass die Wölbungen auf der Außenseite des Maßkrugs "Augen" heißen?
Insider messen in "Augen" und erfanden die "Augenmaß": ein "Auge" Zitronenlimonade, der Rest Bier. Das Augenmaß ist herber als das Radler, aber mindestens genauso erfrischend.


. . . warum der Georgitag, der 23. April, für die bayerischen Brauer eine wichtige Bedeutung hat?
An diesem Tag im Jahre 1516 erließen die bayerischen Herzöge Georg IV. und Ludwig X. das Reinheitsgebot, die älteste gültige Lebensmittelvorschrift der Welt. Danach werden bis heute die bayerischen Biere nur aus den vier Zutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt.


. . . dass der Anteil der alkoholfreien Biere am Gesamtausstoß in Bayern stetig zunimmt?
Alkoholfreies Bier liegt voll im Trend! Es wirkt isotonisch, ist also der ideale Durstlöscher nach dem Sport. Alkoholfreies Bier kann auf zwei Wegen hergestellt werden: Entweder der Brauer stoppt den Gärprozess vorzeitig oder dem Bier wird im Nachhinein der Alkohol entzogen.


. . . dass der alte bayerische Name für Bier "Öl" war?
Auch im Englischen, den skandinavischen Sprachen und im Wendischen heißt es heute noch so. Früher hieß z.B. das Münchner Paulaner Bier "Heilig-Vater-Öl"


. . . dass man Weinbrände nicht mit Obstwasser löschen kann ?


. . . dass der Krug nur so lange zum Brunnen geht, bis wieder Bier im Hause ist?


. . . dass auch der trockenste Sekt immer noch ganz schön nass ist?


. . . dass Bierbrauen das zweitälteste Gewerbe der Welt ist?

Das älteste ist - nein, nicht was Sie jetzt denken könnten - das Brotbacken.


. . . dass außer den Zutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe noch zwei weitere, sehr kostbare Rohstoffe für ein gutes Bier wichtig sind?
. . . Zeit und Leidenschaft


... Bier Gesund ist?
Maßvoller Genuss von Bier ist ein wirksamer Schutz gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und einige Formen des Schlaganfalls. 30 g Alkohol pro Tag ( 3 Glas Bier) verringert das Herzrisiko um 25%. Das Hopfengetränk dämmt die Bildung von Blutgerinnseln und Ablagerungen in den Arterien.


... Bier isotonisch ist?
Das heißt, es hat dieselbe Konzentration gelöster Stoffe wie unser Blut. Mit seinem hohen Wasseranteil und dem hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium sowie Vitaminen ersetzt das natürliche Nahrungsmittel Bier Flüssigkeit, die beim Sport verloren geht. Außerdem wirken die im Bier enthaltenen Kohlehydrate als Energiespender.


... Bier ca. 4.000 verschiedene Inhaltsstoffe wie wertvolle Vitamine, Mineralstoffe beinhaltet?
Wein bringt es im Vergleich gerade einmal auf 600 Inhaltsstoffe.
Bier enthält wenig Kalzium und viel Magnesium, was der Bildung von Gallen- und Nierensteinen vorbeugen kann.


... Biertrinker gegen "Helicobacter Pylori" geschützt sind?
Einem Organismus, der bekanntermaßen Magengeschwüre verursacht und als Risikofaktor für Magenkrebs gilt.


... dass Bier vor dem Brot erfunden wurde
Neueste Forschungen datieren die Erfindung des Bieres auf 9000 v. Chr.


... dass in Bayern Bier kein alkoholisches Getränk ist?

Es ist gesetzlich als Hauptnahrungsmittel definiert.



... dass es in einigen Ländern für Nierenkranke "Bier auf Rezept" gibt?
Denn in Polen und Tschechien wird bei urologischen Behandlungen tatsächlich Bier verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt. Bier ist erwiesenermaßen gut gegen Nierensteine. Studien aus Padua, Mailand und Helsinki sagen: Bier ist die günstigste Vorsorgemaßnahme bei Nierensteinen.


... dass zwar aus einem Kellner oft ein Oberkellner werden kann, aus einem Kölner aber nie ein Oberkölner?