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Altes Bier

Altes Bier schadet der Gesundheit nicht. Seit einigen Jahren hat die EU die Brauereien dazu verpflichtet, jede Flasche Bier mit einem Mindesthaltbar-keitsdatum zu versehen.

Ein belgischer Verein von Bierverbrauchern namens Objectieve Bierproevers (Die objektiven Bierverkoster) hat damals bereits eine Kampagne gegen diese Massnahme geführt. Auch die Brauereien selbst sind mit dem obligatorischen Aufdruck eines Mindesthaltbarkeitsdatums auf das Etikett nicht sehr glücklich, denn Bier verdirbt nicht, es kann sich höchstens der Geschmack ändern, und das Bier kann ein wenig trübe werden.

Vor allem Pilsener neigt dazu, nach einer gewissen Zeit trübe zu werden. Diese „Alterstrübheit“ ist die Folge der Verbindungen zwischen Eiweißen (aus dem Malz) und den Polyphenolen (aus der Spreu vom Malz und vom Hopfen) und aus diesem Grund wählt man Malzsorten mit einem nicht zu hohen Eiweißanteil, damit die Eiweiße leicht ausflocken und im Laufe des Brauprozesses entfernt werden können. Der Verbraucher mag nun mal kein trübes Pilsener. Die Fertigung eines klaren Pilseners ist also ein Verkaufsargument, denn das Trinken eines trüben Pilseners hätte für die Gesundheit keine einzige Auswirkung; Manche Spezialbiere werden mittlerweile schon wieder bewusst trüb gehalten und verkauft.
Quelle:www.beerandhealth.be