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Leichtbiere


Leichtbier wiegt nicht weniger als normales Bier. Nur der Alkohol- und Energiegehalt liegt ca. vierzig Prozent niedriger als beim Pils.
Die deutschen Brauer erzielen diese Kalorienreduzierung durch diverse Brauverfahren. Selbstverständlich werden auch die leichten Biere nach dem Deutschen Reinheitsgebot hergestellt.
Bei den speziellen Brauverfahren für die Leichtbiere wird ein großer Teil des aus diesen natürlichen Rohstoffen bei der Gärung entstandenen Alkohols entzogen. Die Bildung von Alkohol kann aber auch während der Gärung vermindert werden. Damit wird auch der Kalorienwert reduziert.
Somit enthält Leichtbier bei normaler Vergärung mindestens 30 Prozent weniger Brennwert bzw. Alkohol als im Durchschnitt ein normales Vollbier.


Dünnbier ist ein Bier mit einer Stammwürze und einem Alkoholgehalt von unter 2%.
Traditionell bezeichnet der Ausdruck einen, für den Hausgebrauch ärmerer Menschen schon im Mittelalter hergestellten, leicht alkoholischen Getreidesud (meist noch nicht mit Hopfen gewürzt). Dieses Dünnbier wurde von allen Familienmitgliedern, auch Kindern, meist zu jeder Mahlzeit konsumiert, nicht zuletzt wegen des Mangels an sauberem Trinkwasser.
Später wurde Dünnbier neben der privaten Produktion auch in Brauereien hergestellt, hauptsächlich wiederum für das Gesinde und arme Leute. Dieses auch Nachbier oder Speisebier genannte Getränk wurde meist hergestellt, indem man nach der Produktion des normalen "Dickbieres" die benutzten Reste der Gerste oder des Weizens und des Hopfens noch einmal benutzte, um einen weiteren Sud aufzusetzen, der meist kein oder wenig Malz enthielt.
Als abschätziger Begriff, bezeichnete Dünnbier früher daher auch oft schlecht gebrautes Bier mit einem geringen Malzanteil. Heute wird der Begriff Dünnbier auch gerne benutzt, um schale und wenig würzige "Modebiere" oder ausländische Biere (vor allem US-amerikanischer Herkunft) zu bezeichnen.


Schankbier ist die Bezeichnung für ein Bier mit einem Stammwürzegehalt von 7% bis 11%. Es ist ein Bier mit reduzierter Stammwürze, das heute hauptsächlich als Ausgangsprodukt für alkoholarmes oder -freies Bier ist.
Es ist die „Bierige“ Alternative für kalorienbewussten Genuss und hat mit ca. 30% weniger Brennwert, bzw. Alkohol, etwa die dieselbe Kalorienzahl wie Magermilch.


Scheps war ein in den 1950er Jahren in Bayern beliebtes Dünnbier. Es war naturtrüb (ungefiltert) und hatte einen sehr geringen Alkoholgehalt. Hauptkonsumenten waren die gering verdienenden Bevölkerungsschichten.