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26. Januar: Hefeseminar

Am Samstag Abend war es soweit. Im zweiten Versuch hat es endlich geklappt, und Ulrich Preise von der Hefebank Weihenstphan hielt einen exklusiven Vortrag für den Verein zur Förderung der fränkischen Braukultur.

Etwa 35 Vereinsmitglieder trafen sich am Nachmittag im Keller der Steinbach Bräu, um Bekanntes aufzufrischen und viel Neues dazuzulernen. Sehr pünktlich um 16 Uhr gings los, mit einer kurzen Vorstellung von Herrn Preise. Im ersten Teil ging es um einige Hintergründe zur Hefebank Weihenstephan und in der Hauptsache um die verschiedenen Arten der Hefe, deren Entwicklungsstadien und die Phasen der Gärung.
Das Publikum lauschte aufmerksam, stellte eifrig Zwischenfragen und in Windeseile waren die 90 Minuten des ersten Teils schon vorbei.

Nach einer kurzen Pause gings dann weiter, diesmal mit detailierten Informationen zu Hefezucht und Berechnungen zu Zellzahlen und Vermehrungsraten, Populationszusammensetzung und den benötigten Zellmengenmengen für eine Gärung.
Fortgesetzt wurde mit einer Übersicht über die Weihenstephaner Hefen und für welche Biersorten sie sich eignen.
Den Abschluß des Vortrags bildete ein Einblick in den Hefestamm Saccharomycodes ludwigii (Im Weichenstphaner System "WSL 17"), mit der alkoholarmes Bier vergoren werden kann. Daraus entwicklete sich noch eine sehr interessante Diskussion über Gärung, verschiedene Zucker und Würzezusammensetzungen.

Nach dem Vortrag saßen wir noch bei dem ein oder anderen Abschlussbier zusammen, und selbst hier wurde Herr Preise noch weiter mit Fragen gelöchert, auf die er auch am späteren Abend noch bereitwillig und ausfürlich einging (solange keine Betriebsgeheimnisse berührt wurden). Der weitere Abend war noch sehr schön und lang.
Aus der Hefebank gabs obendrein noch ein paar Röhrchen Reinzuchthefe, W68, W34/70 und WSL17, von denen jeder Teilnehmer jetzt weiss, für welchen Biertyp sie verwendet werden können.

Vielen Dank nochmal an Ullrich Preise und die Steinbach Brauerei, bei der wir zu Gast sein durften.

Text: René Ermler
Bilder: Sabine Ismaier und René Ermler