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06.01.2010 - Stärk' antrinken

Am Morgen des 6.Januars machten sich 4 Franken auf um dem Fränkischen Biermuseum in Bamberg einen Besuch abzustatten. Unser Kurt, der Max, der Jochen und der Peter besuchten am Dreikönigstag das Museum, um sich gemeinsam mit Freunden gegen alle möglichen Gefahren, Krankheiten und Widrigkeiten des neuen Jahres zu wappnen. Und das geht am besten mit Bier, denn Bier an sich ist ein Kraftspender (zumindest war man im Mittelalter dieser Meinung). Und so traf man sich mit den Vereinsmitgliedern des BierMuseums zum Stärk' antrinken. Nicht betrinken, um Missverständnissen gleich vorzubeugen, ob wohl das auch schnell mal schief gehen könnte. Denn damit die Stärke für ein ganzes Jahr vorhält, sollte man für jeden Monat des Jahres ein Seidla vom Bock trinken — so jedenfalls verlangt es der Brauch.


Aber soweit kam es natürlich nicht. Es wurden verschiedene ganz hervorragende Hausbrauerbiere vom Fass ausgeschenkt, auch von einigen Bamberger Brauereien gab es diverse Flaschenbiere zu verkosten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, so wurden Laugenbrezen, Weißwürste, Wiener und Geräucherte angeboten, die sich schnell mit dem stärkenden Bier anfreundeten.


Brauch braucht Gemeinschaft — Brauch stiftet Gemeinsamkeit . . .
. . . die Stimmung wurde von Minute zu Minute besser, die Gespräche lauter und die Gesichter immer röter. Aber das sei nur der Kälte zuzuschreiben, erklärte freundlich lächelnd eine Hausbrauergattin, zeigte doch das Thermometer 4 Grad unter Null an (im Freien natürlich).

Hannes Schulters, Vorstand des Fränkischen Biermuseums, richtete einige Begrüßungsworte an die gesellige Runde und kündigte einen Ausschnitt des noch in Entstehung befindlichen Bierfilms an, der anschließend auf einer kleinen Leinwand gezeigt wurde. Ein Trailer des Dokumentarfilms über die Bamberger Bier-und Brauereikultur. Ein toller Film, so die einhellige Meinung, der mit viel Beifall belohnt wurde. ==> Bierfilm.de

Caspar, Melchior u. Balthasar


Dann standen auch schon die Sternsinger vor der Tür. Die drei Könige brachten der geselligen Runde die notwendige geistige Stärke und verkündigten die Frohbotschaft des Evangeliums.

"Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen Euch ein fröhliches Jahr, Kaspar, Melchior und Balthasar",

so sangen sie voller Inbrunst und schwenkten ihren Weihrauchkessel (das Rauchverbot wurde kurzfristig außer Kraft gesetzt). Nach einem Gebet und guten Wünschen für das neue Jahr baten sie um Spenden für benachteiligte Kinder im Senegal, eine Bitte die nicht auf taube Ohren traf.

Nach dem das letzte Fass geleert und der Durst bis auf einige Ausnahmen gestillt war, leerte sich das Museum. Auch unsere 4 Franken traten ihren Heimweg an, gestärkt von Fränkischem Bier, begleitet von guten Segenswünschen und vor allem mit guter Laune.
© PETER ROSS